Ruf's Blues Caravan 2010
Dienstag - 09.02.2010 - 20:00h
VVK: 16,00 EUR - AK: 18,00 EUR
http://www.bluescaravan.de/
Nun macht die Blueskarawane von Ruf Records zum zweiten Mal in Folge Station in Twist. Das ist Blues ohne Grenzen, Blues aus den unterschiedlichen Regionen unserer Welt. Die drei Musiker und die Band präsentieren den Blues in ganz unterschiedlichen Stilen. Und das geht zusammen, aber erst im "dritten" Set des Abends. Wir freuen uns auf das Duett mit Meena "I’d rather go blind"! Und noch ein kräftiges Lob für Ruf Records. Ihr habt großartige Arbeit geleistet. Für den Blues und überhaupt.
Coco Montoya
Unhöflicherweise beginne ich mit dem Mann, mit Coco Montoya. Die Kenner lecken sich genießerisch die Lippen, alle anderen werden es nach dem Konzert tun. So richtig bekannt wurde der Gitarrist und Sänger , als er von John Mayall für viele Jahre verpflichtet wurde. Aus der Zeit stammt übrigens die angespannte Freundschaft mit Walter Trout. Die damaligen Gitarrenduelle sind legendär . Der
Linkshänder, auch mit dem Slide unverschämt gefühlvoll, hat das Kommando beim Caravan. Der 58jährige aus Santa Monica wird auch die beiden Damen nacheinander auf die Bühne des Heimathauses holen.
Shakura S’Aida
Die echte Überraschung kommt - auch dort gibt es feinen Blues – aus Österreich. Meena lebt die Sünden der Bluessängerinnen wie Koko Taylot oder Etta James. Auch etwas Janis Joplin, natürlich. Ruf Records hat diese Austria – Lady entdeckt und in die USA ins Studio geschickt. Begleitet und produziert von alten
Studiohasen hat Meena ihre erste CD im Gepäck.
Meena
Und dann die Bluesqueen, deren Name zwar nach Oper klingt, aber mit Verdi, Mozart und Co nichts am Hut hat. Shakura kommt aus dem tiefen Süden der USA, hat den Soul im Blut und den Blues in der Stimme. Sie lebt in Kanada, ist aber erfolgreich in den Staaten beim Blues Challenge. Bei dem sehr renommierten
Wettbewerb landete sie auf Anhieb auf dem zweiten Platz. Die Entertainerin ist auf den Bühne in ihrem Element.
Ruf's Blues Caravan 2010
v.l.n.r.: Shakura S’Aida, Meena und Coco Montoya





